Gewinner des Designpreises 2009
Die Gewinner des Designpreises der Bundesrepublik Deutschland stehen fest. In ihrer zweitägigen Sitzung hat die Jury des offiziellen deutschen Design-Wettbewerbes 25 Produkten und Kommunikationsleistungen den Preis zuerkannt, davon fünf in Gold und zwanzig in Silber.
Immer mehr Unternehmen setzen in der Kundenansprache auf ausgezeichnetes Design. Während in den vergangenen Jahren Designauszeichnungen vor allem im Business-to-Consumer-Bereich von den Unternehmen kommuniziert wurden, verstärkt sich dieser Trend auch in der Business-to-Business-Kommunikation, wie der Rat für Formgebung aufgrund einer Erhebung unter den Teilnehmern des Wettbewerbs um den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland feststellte. Innerhalb des zweistufigen Wettbewerbsverfahrens um den Preis der Preise werben die teilnehmenden Unternehmen immer häufiger bereits mit ihrer Nominierung.
„Das Logo “Nominiert zum Designpreis der Bundesrepublik Deutschland” hat sich als hervorragendes Instrument herausgestellt, um die Designkompetenz der Unternehmen gegenüber ihren Zielgruppen zu kommunizieren“, zeigt sich Andrej Kupetz, Geschäftsführer des Rat für Formgebung, erfreut.
Am 28. und 29. August 2008 traf die Jury zur Beratung über die Vergabe des Designpreises der Bundesrepublik Deutschland 2009 zusammen. Aus über 1240 nominierten Einreichungen wurden 5 Gold- und 20 Silbergewinner gewählt. Da maximal nur 25 Auszeichnungen in Gold und Silber vergeben werden, verfügen die Preisträger über das werthaltigste Differenzierungsmerkmal in einem umkämpften Marktumfeld.
Die Gewinner
Bei der Preisverleihung am 13. Februar 2009 zur Eröffnung der internationalen Messe Ambiente in Frankfurt wird auch eine Gestalter-Persönlichkeit geehrt. Den Designpreis Persönlichkeit erhält 2009 der Designer Richard Sapper für sein Lebenswerk.
Richard Sapper
Der in Italien lebende Deutsche Richard Sapper (* 1932 in München) ist einer der bedeutendsten Produktdesigner der Gegenwart. Seine wahrscheinlich bekannteste Schöpfung ist die Niedervolt-Halogenleuchte „Tizio“, die er 1972 für das italienische Lichtdesign-Unternehmen Artemide entwarf, und die noch heute produziert wird. Sie gilt – wie viele seiner Entwürfe – als moderner Designklassiker.
Der Designpreis
Um den Designpreis können sich Unternehmen nicht bewerben, vielmehr werden sie von den Wirtschaftsministerien und -senatoren der Länder bzw. vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie nominiert. Zudem kann ein Unternehmen nur dann am Wettbewerb teilnehmen, wenn sein Produkt bereits mit einem nationalen oder internationalen Preis ausgezeichnet wurde. Kein anderer Designpreis stellt ähnlich hohe Anforderungen an seine Teilnehmer. Daher wird der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland als »Preis der Preise« bezeichnet.
Facts
Veröffentlichung aller Teilnehmer
November 2008
Preisverleihung
13. Februar 2009
im Rahmen der Eröffnung der Ambiente –
Internationale Frankfurter Messe 2009
Ausstellung
13. – 17. Februar 2009 zur Ambiente –
Internationale Frankfurter Messe 2009
Links
Website des Designpreis der Bundesrepublik Deutschland
Direktlink zur Liste der Gewinner des Preises 2009
Wikipedia-Artikel über Richard Sapper
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Schlagworte: ausgezeichnetes Design, Designpreis, Designpreis der Bundesrepublik Deutschland, Designpreis Persönlichkeit, Rat für Formgebung, Richard Sapper


























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