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Filmplakate: Großartiges Grafik-Design

19. März 2009
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Filmplakate

Natürlich nicht immer, aber doch häufig sind Filmplakate eine hervorragende Quelle zeitgenössischer Interpretation modernen Designs, vor allem aber sind sie fast immer geprägt von herausragender Qualität. Unique müssen sie sein, einen hohen Wiedererkennungseffekt mit sich bringen, eine ganze Geschichte erzählen und darüber hinaus auch technisch funktionieren – ebenso Wolkenkratzer wie Postkarten schmücken können.

Einiger solcher Plakate habe ich mal zusammengetragen und möchte sie Euch gerne in dieser kleinen Sammlung vorstellen. Großartig, wie hier teilweise verschiedene Techniken verwendetet werden, um einen bleibenden Eindruck zu erhalten.

Ich habe die Plakate auf eine Größe bildschirmtauglich gebracht. Hier nun wird Euch ein Ausschnitt gezeigt, mit einem Klick auf das Thumbnail die ganze Größe präsentiert.

Mich würde Interessieren, welche Poster euch vielleicht besonders beeindruckt haben, welche Filmplakate haben Euch in eurer Arbeit beeinflusst? Über jeden Kommentar bin ich dankbar.

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Von Florian Hirschmann am 19. März 2009 // design 11 Kommentare

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Eingetragen in Kategorie(n): Design Allgemein
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11 Kommentare

  1. atilla sagt:

    Großartig! Am meisten gefällt wir das von Ocean’s 12! Sicher haben mich im Laufe meiner Arbeit einige Plakate inspiriert… U.a. das von Kill Bill… Wunderbare auffällige Farben, schöner Stilmix!

    Abgesehen davon sind meine liebsten Plakate (und die einzigen Plakate, die meine Wände schmücken dürfen ) die MATRIX Plakate. Ich liebe sie, den Film, die Effekte, das Design… Ungeschlagen! (Meiner Meinung nach!) :-)

  2. Adriana sagt:

    Mich hat zu Beginn meiner Arbeit vor allem das Plakat von ”Das Schweigen der Lämmer“ inspiriert – die Filmzusammenfassung mit so wenigen Bildern fand ich einfach phantastisch!

    Das Schweigen der Lämmer

    Aufgehängt habe ich es bei mir allerdings nicht! :-)

    Viele Grüße,
    Adriana

    ps: Danke Designbote für die wiedereingeführte Möglichkeit, Tags zu verwenden!

  3. Arsin sagt:

    Ich mag vor allem das Filmplakat von Donnie Darko – toll, wie hier alle Protagonisten “eingefangen” worden sind – ganz im Sinne des Films!

    Donnie Darko Filmplakat

  4. Olaf sagt:

    Hi,

    ich bin nicht der Meinung, dass Filmposter fast immer geprägt sind von “herausragender Qualität”. Für einige wenige Filmplakate, vielleicht die hier von dir gelisteten und ein paar mehr, mag das gelten. Das normale Standard-Plakat ist doch eher etwas einfallslos, wie vorherrschende Designmerkmale wie “floating heads” oder die fast unvermeidliche Schriftart Trajan zeigen. Das normale Filmplakat ist ein Massenprodukt und kein originäres Kunstwerk.

    Grüße, Olaf

  5. Franziska sagt:

    Ich stimme sowohl @Florian als auch @Olaf zu – in meinem Weblog rezensiere ich nun schon seit einer Weile Filmplakate und kann sagen, es sind mit Sicherheit viele Kunstwerke und Perlen dabei, aber auch absolute Gurken, die eher als Anti-Werbung funktionieren.
    Florian, du hast hier auf jeden Fall eine schöne Sammlung zusammengestellt.

    • Olaf sagt:

      @Franziska: Moment. Dass fast alle Filmplakate ihrem Auftrag der Filmwerbung nachkommen, hab ich nicht bezweifelt. Im Sinne des Auftraggebers sind es also dann immer noch gute Plakate. – Ich bezweifle nur den Wert der meisten als “Kunstwerk”.

  6. Kunst liegt meist im Auge des Betrachters und nicht selten werden Design-Objekte, wenn nicht sofort dann doch nach einiger Zeit, als »Kunst« bezeichnet.

    Der Begriff “Kunstwerk” bezeichnet allgemein das Erzeugnis künstlerischen Schaffens.

    So die Definition in Wikipedia, eine Definition, die man durchaus auch auf Filmplakate anwenden kann.

    Dennoch ist diese Wortklauberei sicherlich nicht hilfreich und ich teile durchaus deine Bedenken, Olaf, in Bezug auf die Argumente, die du weiter oben beschrieben hast. Die meisten kann man sicherlich nicht als Kunstwerk betrachten.

    Absolut recht gebe ich Dir, Franziska, dass immer wieder regelrechte “Kunstwerke”, um die Vokabel erneut zu bemühen, entstehen, wenn sich Designer Mühe geben, ein einzigartiges Filmplakat zu erstellen.

    Toll, hier eine lebendige Diskussion zu sehen! Danke!

  7. Franziska sagt:

    Ich denke auch, dass selbst in einem so breit gestreuten Medium wie Werbung durchaus “Kunstwerke” entstehen können, die diesen Begriff verdienen.
    Gerade im Filmplakatbereich finde ich es schon kunstvoll, eine ganze Geschichte mit nur einem einzigen Bild zu erzählen – wie beispielsweise beim Plakat von “Alien”.
    @ Olaf: Findest du denn generell, dass man Grafikdesign nicht als Kunst bezeichnen kann? Was hältst du denn beispielsweise von einem Künstler wie Banksy?

    • Olaf sagt:

      Doch, sicher kann man das. Aber viele Plakate sind doch nach Schema F gestaltet. Die würde ich nicht als künstlerisch bezeichnen. Es gibt sicher auch viele Plakate, die mir zwar gefallen, aber die überraschende/verstörende/ungewöhnliche Komponente fehlt, und ich deswegen nicht als Kunst ansehe. Aber ich habe auch nicht den Anspruch, den Begriff Kunst für jemand anderen als für mich selbst zu definieren. Kunst auf Filmplakaten findet man nach meiner Ansicht heute fast überhaupt nicht mehr bei großen Filmen, eher bei kleinen Filmen, wo die Vorgaben für die Grafiker nicht so streng sind. – Bansky ist für mich einfach schöne “Street Art”.

  8. [...] durch die durchaus lesenswerte Diskussion von Franziska und Olaf über unseren Beitrag »Filmplakate – Großartiges Grafik-Design« (siehe Kommentare) möchte ich dem Thema gerne einen eigenen Beitrag widmen und hoffe, auf diese [...]

  9. Franziska sagt:

    Ja, du hast recht – kleinere Filme sind oft mutiger und deshalb deren Plakate auch ästhetischer! Ich würde mir bei Filmplakaten auch mehr Mut zur Lücke wünschen (im übertragenen Sinn), denn die Teaserplakate zu Filmen (auch zu Mainstream-Filmen) sind meist schlichter und eindrucksvoller und machen mehr Lust darauf, einen Film anzuschauen, als die Plakate mit denen dann tatsächlich geworben wird… aktuell fallen mir da die Teaser-Poster zu Star Trek oder Transformers ein, die ich allerdings auch nicht als Kunst, aber doch als interessant und geschmackvoll bezeichnen würde.

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